Kaviar – Wie lange kommt man noch in den Genuss des "schwarzen Goldes"?
Wie lange ist es noch möglich, die Eier vom Stör, zu verzehren? Denn immer mehr Arten des Störs, es gibt insgesamt 31, sind vom Aussterben bedroht. Im Kaspischen Meer, wo die meisten Störe leben, deren Eier für Kaviar verwendet werden, ist der Bestand von Stören um ganze 95 Prozent zurückgegangen. Es herrscht eine sehr große Nachfrage nach Kaviar und der Handel damit lohnt sich, denn es werden bis zu 600 Euro für 100 Gramm bezahlt. Deshalb kam es zu einer Überfischung der Störe. Eigentlich ist der Handel mit Stören nur sehr gering und eingeschränkt möglich, allerdings gibt es auch einen sehr großen illegalen Handel. Diesem wollte man vorbeugen, indem ein einheitliches Etikett eingeführt wurde, welches jede Kaviar Dose haben muss und womit Herkunftsland und andere Informationen zum Kaviar bestimmt werden können. Trotzdem werden in europäischen Ländern auch weiterhin Dosen verkauft, die kein Etikett haben, und somit wird der illegale Handel unterstützt. Bei diesem illegalen Handel kommt es nicht selten vor, dass die Fische falsch gefangen und ihnen auf falschem Wege die Eier entnommen werden. Und auch anschließend werden die Eier des Störs oft nicht richtig gelagert oder die Verpackung ist mangelhaft. Auf diesem Wege verdirbt sehr viel des Kaviars, der eigentlich unter den richtigen Umständen und auf legaler Art hätte verkauft werden können. Außerdem wird auch der Lebensraum des Kaviars zerstört. Als Alternative zum Wild-Kaviar gibt es inzwischen gezüchteten Kaviar, welcher von Stören stammt, die in einer Zuchtfarm aufgewachsen sind. Experten sagen jedoch, dass dessen Geschmack nicht an den des Kaviars vom Wild-Stö herankommt – noch zumindest, der Abstand zwischen den beiden wird jedoch immer geringer.
www:kaviar.delectation.de
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